Geschäftskonto und Kreditkarte für Freiberufler

Donnerstag, 13. Oktober 2011 um 10:41 Uhr

Kreditkarte und Geschäftskonto in einem für FreiberuflerWer sich als Freiberufler auf die eigenen Beine stellt, hat sicherlich zumindest in der Anfangszeit noch ein wenig mit ausreichenden Einnahmen zu kämpfen. Wenn nicht gerade auf bereits vorhandene Kontakte, etwa aus einer früheren Anstellung, zurückgegriffen werden kann sind die Ausgaben oftmals noch höher als die Einnahmen. Mit der Zeit relativiert sich die Sache, bis tatsächliche Gewinne eingefahren werden. Damit ein guter Überblick über die Finanzen erhalten bleibt, ist ein eigenes Konto für den Freiberufler unbedingt anzuraten. So werden private von beruflichen Ausgaben und Einnahmen getrennt, was nicht zuletzt die Abrechnung für die Steuer am Ende des Jahres einfacher macht. Viele Banken vergeben nicht nur ein Girokonto, sondern auch eine Kreditkarte dazu. Wer nun als Freiberufler eine solche echte Kreditkarte haben möchte, die auch tatsächlich über einen Verfügungsrahmen verfügt, muss sich gegenüber der ausgebenden Bank mit einer ausreichenden Bonität präsentieren. Hierfür sind gewisse Einnahmen pro Monat nötig. Auch wenn ein Kredit läuft, kann dies die Bonität nicht beeinträchtigen, sofern dieser regelmäßig bedient wird. Bei einer schlechten Bonität kann es sein, dass die Bank nur so genannte Guthabenkarten vergibt, die für die Verfügung aufgeladen werden müssen. Es handelt sich dabei nicht in dem Sinne um eine Kreditkarte, bei der Kreditrahmen eingeräumt wird.

Worauf sollte der Freiberufler bei der Kreditkarte achten?

Wer vor der Wahl steht, welche Kreditkarte gewählt wird, sollte unbedingt auf einige Dinge achten. So zum Beispiel darauf, mit welchen Gebühren die Kreditkarte verbunden ist. Gibt es einen jährlichen Festbetrag oder wird monatlich abgerechnet? In welchen Abständen erfolgt der Ausgleich? Als günstig hat es sich erwiesen, wenn der Ausgleich der Kreditkarte, der über das eigene Girokonto erfolgt, monatlich vorgenommen wird. Dann sind die Beträge niedriger. Jeder kennt das doch: Man nimmt sich vor, monatlich einen gewissen Betrag zur Seite zu legen – und doch klappt das nicht immer. Nun muss das Girokonto aber ausreichend gedeckt sein, damit die Kreditkarte immer wieder ausgeglichen werden kann. Einige Banken bieten übrigens eine Verzinsung für ein Guthaben auf der Kreditkarte des Freiberuflers  an – ebenfalls ein Punkt, der in die Überlegungen zur Entscheidung, welches die ausgebende Bank sein soll, bedacht werden sollte. Unterschiede gibt es bei der Kreditkarte für Freiberufler auch noch in dem Punkt, dass nicht alle über den gleichen Barverfügungsrahmen im Ausland, in dem der Euro nicht die offizielle Währung ist, verfügen.


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