Kreditlimit auf der Kreditkarte ausnutzen

Montag, 17. Oktober 2011 um 15:05 Uhr

Das Kreditlimit auf der Kreditkarte ideal ausnutzenJeder der eine Kreditkarte sein eigen nennt und diese auch regelmäßig einsetzt, wird zur jeweilen Abrechnungsperiode eine Rechnung und eine Kontoübersicht über die im Abrechnungszeitraum getätigten Umsätze erhalten. Je nach Häufigkeit der Nutzung und Höhe der mit der Karte getätigten Umsätze wird diese Abrechnung ausfallen. Normalerweise wird dann kurz nach Zustellung der Abrechung auch relativ schnell, manchmal sogar zeitgleich, die fällige Position auf dem Girokonto in Form einer Lastbuchung erscheinen. Jetzt ist es aber unbedingt von Nöten, dass das Girokonto auf welchem die Lastschrift erfolgt, die entsprechende Deckung aufweist!

Normalerweise dürfte dies kein Problem sein, vorausgesetzt man behält immer den Überblick über die im Abrechnungszeitraum getätigten Umsätze. Somit wird die Abbuchung, unter der Voraussetzung eines soliden Gesamt – Umgangs mit seinen Finanzen, auch die Abbuchung ermöglichen. Bei einem Kreditkartenlimit handelt es sich ja genau genommen um Kredite, welche ähnlich einem Kontokorrentkonto, im Kontokorrentrahmen aufgebaut und durch eine Einmalzahlung am Ende der Abrechnungsperiode wieder komplett getilgt werden.

Ist es wirtschaftlich die Kreditkartenumsätze nur prozentual zu begleichen?

Eine Besonderheit bei vielen Kreditkartenunternehmen stellt jedoch die Möglichkeit dar, am Ende des Abrechnungszeitraumes, die fälligen Umsätze nicht in einem Einmalbetrag, sondern ebenfalls im Rahmen eines weiteren Kredits innerhalb des Verfügungsrahmens, zu „strecken“. Die Rechnung wird dann lediglich prozentual in Höhe des Gesamt – Abrechnungsbetrages beglichen. Dies hat zum einen zwar den Vorteil dass nicht die gesamte Umsatzsumme der laufenden Abrechnungsperiode auf einen Schlag fällig, sondern eben nur in ratierlicher Weise monatlich, erhoben wird. Die Sache hat aber zum anderen auch einen Haken. Nämlich den „Zinshaken“

Auf diese Art und Weise verbleibt immer, auch schon am Anfang der neuen Abrechnungsperiode ein Minus – Saldo bestehen. Für diesen Betrag werden dann selbstverständlich Zinsen fällig. Folgendes Beispiel: Bei einem gesamt eingeräumten Kreditrahmen über 4.000,00 €, werden hiervon 1.000,00 € in Anspruch genommen. Hat der Karteninhaber jetzt einen „Kreditvertrag“ mit dem Kartenunternehmen geschlossen, so werden bei 1.000,00 € Gesamtfälligkeit beispielsweise nur 10%, also 100,00 € abgerechnet. Somit verbleibt ein Restsaldo in Höhe von 900,00 €. Dieser Betrag addiert sich dann zur neuen, nächsten monatlichen Abrechnung hinzu. Da die Zinsen für diese Kredite nicht gerade billig sind, sollte die prozentuale Zahlungsweise deshalb nur sehr vorsichtig und unter Beachtung einer, nicht allzu verschwenderischen Umsatztätigkeit auf dem Kreditkartenkonto, in Anspruch genommen werden.

Kreditkartenrahmen voll ausschöpfen

Nun aber zur Frage ob der Kreditrahmen auf dem Kreditkartenkonto ausgeschöpft werden sollte. Dies kann grundsätzlich nur mit einem klaren Ja beantwortet werden. Immer vorausgesetzt man hat seine Finanzen insgesamt im Griff. Denn durch die Inanspruchnahme des Kreditrahmens schafft man sich zweifellos Liquidität für welche keine Zinsen fällig werden. Denn die meisten Kreditkartenunternehmen rechnen die Umsätze erst am Ende der Abrechnungsperiode komplett ab und während dieser Zeit steht dem Karteninhaber der gesamte eingeräumte Kreditrahmen zinsfrei zur Verfügung! Also eine äußerst effektive und günstige Art und Weise zinslos zu einem Kredit zu kommen. Zusammenfassend kann daher gesagt werden, grundsätzlich ist es sinnvoll den eingräumten Kreditrahmen der Kreditkarte voll zu nutzen. Wenn hierbei die Grundsätze wirtschaftlichen Umgangs mit Geld im Allgemeinen, und mit Krediten im Besonderen, beachtet werden, ist dies sogar eine äußerst effektive Form einen Kredit aufzunehmen ohne hierfür zur Kasse gebeten zu werden.


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