Mit der Kreditkarte finanziell abgesichert in den Urlaub

Donnerstag, 26. April 2012 um 09:27 Uhr

Der Sommer steht vor der Tür und damit ist spätestens jetzt die Zeit für die Urlaubsplanung angebrochen. Während man bei der Buchung einer Pauschalreise oft schon alles im Voraus bezahlt hat, da Essen, Trinken, Unterkunft und Service im Preis inbegriffen ist, ist bei der Eigenplanung des Urlaubs über die Grenzen Europas hinaus, die richtige finanzielle Ausstattung gefragt. Bei einem Pauschalurlaub reicht die Mitnahme einer Girocard völlig aus, während man bei einem Urlaub darüber hinaus zusätzlich noch die Kreditkarte mitnehmen sollte.

Girocard und V-Pay-Karte

Den Deutschen ist die Girocard noch eher als ec-Karte geläufig. Doch seit vier Jahren verdrängt das Symbol der Girocard immer mehr das der ec-Karte. Das blau-rote Zeichen Maestro steht aber auf den meisten Girocards der Deutschen noch drauf und steht für die Möglichkeit sowohl im Inland als auch im Ausland mit Hilfe seiner PIN-Nummer am Geldautomaten Geld abzuheben und bargeldlos zu bezahlen. Seit nunmehr zwei Jahren hat sich auch das blau-gelbe V-Pay-Zeichen dazugesellt. Postbank, LBB, Targobank und verschiedene Volks- und Raiffeisenbanken wie auch Sparkassen haben vom Maestro-Zeichen auf das V-Pay-Zeichen umgestellt. Diese Karten sind durch die Ausstattung mit einem Extra-Chip sicherer als ihre Vorgänger. Bisher müssen Betrüger lediglich die Daten vom Magnetstreifen der Girocards ablesen, doch bei den neuen V-Pay-Karten müssen sie zudem auch noch den Chip knacken. Allerdings können Besitzer einer V-Pay-Karte diese noch nicht weltweit einsetzen, sie funktioniert bisher nur in allen EU-Staaten sowie in Norwegen, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Gibraltar, Liechtenstein, Kroatien, der Schweiz, Israel, Island, San Marino, in der Vatikanstadt, der Türkei, in Andorra und Monaco.

Mit der Kreditkarte überall bezahlen

Eine normale KreditkarteMit einer Kreditkarte kann man hingegen überall bezahlen. Hier wird die Summe meist nicht direkt vom Konto abgebucht, sondern als Kreditrahmen gewährt und innerhalb eines bestimmten Intervalls, meist eines Monats, vom Konto abgebucht. Außerdem haben sie den Vorteil, dass sie nicht an ein Konto gebunden, sondern frei erhältlich sind. Dafür verlangen die meisten Kredit-Karten-Anbieter eines Jahresgebühr für die Nutzung der Kreditkarte von rund 20 Euro. Zusätzlich kommen Gebühren für die Nutzung im Ausland hinzu. Wie hoch diese im Einzelnen sind, hängt vom Anbieter ab und ob sie in einem EU-Land oder woanders verwendet wird. Daneben variieren die Gebühren dahingehend, ob man Geld mit der Kreditkarte abhebt oder sie direkt zum bargeldlosen bezahlen benutzt.

Fazit: Man sollte im Ausland immer möglichst zwei Wege haben, um an Geld zu gelangen. Die Geheimzahl der Kreditkarte wie auch der Girocard sollte nirgends schriftlich festgehalten, sondern auswendig gelernt werden. Bevor man verreist, sollte man sich zudem erkundigen, ob die Karten überhaupt für den Auslandseinsatz verwendet werden können. Manchmal sind diese aus Sicherheitsgründen gesperrt, zudem können diese auch auf eine bestimmte Geldsumme begrenzt sein.


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